Stress begleitet viele Menschen durch ihren Alltag. Er wird häufig als etwas ausschließlich Negatives wahrgenommen – als etwas, das es möglichst zu vermeiden gilt. Dabei ist Stress zunächst eine völlig natürliche und sinnvolle Reaktion unseres Körpers.
Stress als Schutzmechanismus
Stress sorgt dafür, dass wir in herausfordernden Situationen leistungsfähig sind. Herzschlag und Aufmerksamkeit steigen, Energie wird mobilisiert. Kurzfristiger Stress hilft uns, Aufgaben zu bewältigen und Herausforderungen zu meistern.
Wiederholter, kurzfristiger Stress ist daher nicht automatisch ungesund.
Wann Stress zum Problem wird
Kritisch wird es dann, wenn nach der Anspannung keine ausreichende Entspannung mehr folgt.
Bleibt der Körper dauerhaft im Stressmodus, kann das zu Erschöpfung, Schlafstörungen, innerer Unruhe und langfristig auch zu Erkrankungen führen.
Manchmal ist die Belastung so hoch oder so langanhaltend, dass der Körper es nicht mehr allein schafft, von alleine wieder in die Entspannung zu kommen.
Die gute Nachricht: Wir können etwas tun
Entspannung ist keine Glückssache – sie ist erlernbar. Wir können aktiv unterstützen, indem wir:
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Entspannungstechniken nutzen
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bewusste Pausen in den Alltag integrieren
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stressverstärkende Gedanken und Glaubenssätze hinterfragen
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Ernährung und Bewegung gezielt einsetzen
„Ich habe dafür keine Zeit“ – ein häufiger Irrtum
Viele meiner Klient:innen befürchten, dass zusätzliche Maßnahmen in ihrem ohnehin stressigen Alltag keinen Platz haben. Doch genau hier liegt ein Missverständnis: Wer entspannter wird und besser schläft, fühlt sich nicht nur kurzfristig besser – sondern wird langfristig belastbarer, klarer und leistungsfähiger.
Fazit
Stress ist nicht dein Feind. Fehlende Erholung ist das eigentliche Problem. Wenn du lernst, dein Stresssystem besser zu regulieren, stärkst du deine Gesundheit nachhaltig.
Gern begleite ich dich auf deinem Weg raus aus dem Stress – und rein in mehr Energie und Lebensqualität. 🌿
Deine Anne

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